Bericht 16 vom 29. Dezember 2004 |
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Hallo Zusammen Ich hoffe Ihr hattet alle schoene Weihnachten. Mein sechster Bericht von Calgary koennt Ihr nun lesen. Am Montag den 13. Dezember, wie auch am Dienstag und am Mittwoch waren meine Pruefungstage. Am Abend war jeweils noch einmal repetieren angesagt und sonst unternahm ich nichts. Am Mittwoch den 15. Dezember kam Sandra mich nach meiner letzten Pruefung in der Schule abholen. Sie hatte am Mittwoch bereits keine Pruefungen mehr. Anschliessend holten wir das gemietete Auto ab und fuhren zu mir. Ich packte alle meine Sachen, welche ich zum Skifahren brauchte. Um ca. 17.00 Uhr fuhren wir zur Familie, wo Sandra wohnt. Sandra und ich kochten fuer ihre Familie Aelplermakaronen und Apfelmuss. Es gelang uns gut und wir genossen den gemuetlichen Abend. Anschliessnd durfte bei der Familie uebernachten. Am Donnerstag fuhren wir bereits um 7.15 Uhr los und holten Rafael um 7.30 ab. Anschliessend fuhren wir zum Skigebiet Sunshine, dies ist im Nationalpark Banff. Wir hatten eine wunderschoene Fahrt und konnten die Berge mit Sonnenschein sehen. Bereits um 10.00 Uhr standen wir auf der Piste. Leider konnten wir die Sonne nicht mehr sehen, es war bedeckt und ein kalter Wind wehte. Die Sessellifte waren nicht gerade komfortabel, da sie keine Stuetze fuer die Skis hatten. Das Skigebiet war recht gross, wir konnten auf drei verschiedenen Bergen Skifahren, es war alles miteinander verschlossen. Am Nachmittag kam die Sonne auch noch ein wenig hervor, jedoch nur fuer eine kurze Zeit. Nach dem Skifahren fuhren wir nach Banff, wo wir in einem Hotel uebernachteten. Wir genossen noch ein warmes Bad, spazierten anschliessend durch Banff und assen im 'earls' Restaurant unser Nachtessen. 'Earls' ist eine sehr gute und bekannte Restaurantkette in Kanada. Um 22.00 Uhr schliefen wir bereits, da wir so muede waren und am naechsten Tag wieder auf die Pisten wollten. Bereits war Freitag der 17. Dezember. Das Fruehstueck assen wir im Hotel
und anschliessend machten wir uns bereit fuer die Weiterfahrt. Wir fuhren
zum Lake Louise, dieser ist ungefaehr 40 Minuten von Banff entfernt. Wir
betrachteten den gefrorenen See, auf welchem auch eine Eisbahn war und
besichtigten noch das wunderschoene Hotel am Lake Louise. Anschliessend
fuhren wir zum Skigebiet Lake Louise und unterwegs sahen wir noch
Schlittenhunde. Kurz nach halb eins standen wir auf den Skies. Wir fuhren
mit verschiedenen Sessellifte bis auf den hoechsten Punkt eines Berges und
bewunderten ein unbeschreibliches Panorama. Es war traumhaft. Das Skigebiet
Lake Louise hatte auch drei Berge und war noch viel groesser als Sunshine.
Bereits um 16.00 Uhr fuhren wir nach Hause, da uns noch gute 2 Stunden
Autofahrt bevor standen. Sandra fuhr immer, da sie auch das Auto gemietet
hatte. Auf dem Heimweg stoppten wir noch kurz bei einem Tim Hortons und
verpflegten uns. Kurz nach 18.00 Uhr luden wir Rafael ab und anschliessend
fuhren wir zu Sandra. Wir genossen eine gemuetliche Dusche und gingen in den
Ausgang. Wir hatten so eine Freude, dass wir mit einem Auto in den Ausgang
konnten, wir fuehlten uns wie zu Hause. Diesmal gingen wir in die Diso 'mint',
an diesem Ort laeuft keine Country Musik. Wir verbrachten einen gemuetlichen
Abend. Ich durfte diese Nacht noch einmal bei Sandra uebernachten. Am naechsten Tag beschriftete ich die Fotos, machte einige Telefone und
erledigte diverses. Am Dienstag den 21. Dezember backte ich Broetchen und brachte diese anschliesend den Lehrerinnen und noch einigen Schuelern, die ich kannte, welche noch zur Schule gehen. Am Nachmittag erledigte ich meine letzten Weihnachtseinkaeufe. Am Abend sah ich mir noch einem Film an und der Tag war bereits wieder vorbei. Am Mittwoch ging ich am Morgen zum Coiffeur, da meine Haare schon wieder recht lang waren. Am Morgen kam auch der Knabe von Schweden (Robin) an, der bei der Familie wohnte fuer die naechsten Tage, da er an einem Turnier teilnimmt in Calgary. An diesem Turnier war auch Philippe (mein Bruder). Philippe kennt die Familie, bei der ich jetzt wohne, durch diesen Aufenthalt. Zudem kam auch Erin (die aelteste Tochter) an und wir nahmen das Mittagessen im 'earls' Restaurant ein. Zum Nachtessen machte ich Aelplermakaronen und Apfelmuss. Bis jetzt hatte ich noch nie gekocht fuer meine Familie, aber nun hatte ich Zeit fuer solche Sachen, da ich keine Schule mehr hatte. Am spaeteren Abend gingen Erin und ich noch in ein Pub. Am 23. Dezember gingen Erin, Katie und ich noch in die Mall um die letzten Weihnachtseinkaeufe zu machen. Anschliessend war ein gemeinsammes Mittagessen in der IKEA. Respektive war das ganze Schweden Team, wo Robin spielt, und alle Familien, bei denen die Eishockeyspieler wohnen, zum Essen eingeladen. Einige Stunden spaeter ging ich noch fuer eine Stunde joggen. Es war traumhaft, ich sah einen wunderschoenen Sonnenuntergang und die Berge sah ich auch. Um 19.30 Uhr began das Trainingsspiel Schweden gegen eine kanadische Mannschaft. Wir gingen alle (Sue, Glenn, Erin, Katie, Jamie und ich) an das Spiel und jubelten fuer die schwedische Mannschaft. Die Schweden gewannen das Spiel. Am 24. Dezember war nun wirklich der letzte Tag um die Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Am Morgen ging ich mit Erin noch zu einem Laden um einen grossen Koffer zu kaufen. Ich werde ein grosses Problem haben um alle meine Sachen nach Hause zu nehmen. Aber ich gehe ja noch nach Grand Forks und werde meinen Bruder sehen und der kann hoffentlich einiges nach Hause nehmen. Am Mittag telefonierte ich noch mit meinen Eltern, da bei ihnen bereits der Heilige Abend war. Nach dem Training von Robin gingen Erin, Katie, Jamie, Robin und ich zu einem weiteren Einkaufszentrum. Fast das ganze Team ging zum selben Einkaufszentrum, so konnten die Boys miteinander shoppen. Auf dem Heimweg gingen wir noch bei den Putzfrauen vorbei. Es sind eben nich einfach Putzfrauen sondern auch Freunde von der Familie. Sie machten uns zwei Desserts fuer Weihnachten. Sue und Glenn bereiteten das Nachtessen vor. Es gab Steak, Kartoffeln, verschiedene Gemuese und einen gemischten Salat. Nach dem Nachtessen gingen wir (Sue, Glenn, Erin, Katie, Jamie, Robin, die zwei Hunde und ich) in den Calgary Zoo. Es war eine Lichter-Ausstellung. Es war unbeschreiblich schoen. Zum Beispiel, ein Baum war mit gruenen Lichtern beschmueckt und auf den Aesten waren Tiere mit weissen Lichtern dargestellt. Wir verweilten ungefaehr eine Stunde im Zoo und fuhren anschliessend wieder nach Hause. Zum Dessert hatten wir die Rulade von Susana. Nach dem Dessert sahen wir uns den Grinch an. Dies ist ein Weihnachtsfilm. Ich kannte diesen Film nicht und dies konnte meine Familie fast nich glauben. Kennt ihr diesen Film? Am Weihnachtsmorgen weckten mich Katie und Jamie um 7.30 Uhr. Alle Kinder, wie auch Robin und ich gingen in die Stube und sahen uns die Geschenke vom Santa Claus an. Diese Geschenke waren nicht eingepackt. Sie waren an einem bestimmten Platz und jede Person hatte seinen Platz mit den Geschenken. Nachdem wir alle Geschenke betrachtet hatten, gingen wir noch einmal fuer eine Stunde schlafen. Um 9 Uhr bereiteten wir das Fruehstueck vor. Es gab viele verschiedene Sachen und wir genossen es. Anschliessend ging es an das Auspacken der Geschenke. Jede Person und auch die Hunde gaben jeder Person ein Geschenk. Es dauerte einige Zeit, da wir zu dieser Zeit einige Leute im Haus waren (Sue, Glenn, Erin, Katie, Jamie, Robin und ich). Nachdem Geschenke auspacken fuhren wir zu den Putzfrauen um auch mit ihnen die Geschenke auszutauschen. Am Nachmittag gingen wir auf einen gefrorenen See und ich machte meine erste Eishockey Erfahrungen. Es war sehr amuesant und ich musste feststellen, dass Eishockey spielen gar nichts einfaches ist. Sogar Schlittschuhlaufen fiel mir schwer. Es war eben auf einem See und da war das Eis nicht ganz flach, ich bin jedoch nie umgefallen. Nach diesem Erlebnis fing ich an meine Koeffer zu packen und mein Zimmer aufzuraeumen. Um 19.30 Uhr assen wir das Nachtessen. Es gab gefuehlten Turkey und ganz viele Zutaten. Zum Dessert gab es diesmal Tiramisu, dies hatte auch Susana gemacht. Das Packen und Zimmer aufraeumen ging weiter. Zudem sahen Erin, Katie, Jamie, Robin und ich einige Etappen von OC. Wir konnten gar nicht mehr stoppen, es war so spannend, doch einmal mussten wir stoppen, da wir schlafen gehen mussten. Zudem musste ich noch mein Zimmer fertig machen. Schlussendlich war zwei Uhr am Morgen, als ich zu Bett ging. Am 26. Dezember was my busiest day of my life. Um 09.30 Uhr gingen wir in ein Einkaufszentrum. Es war Boxingday, das ist der Name des 26. Dezembers. An diesem Tag sind fast alle Preise reduziert. Zum Teil sind die Artikel bis zu 75% guenstiger als vor Weihnachten. Zum Glueck hatten wir nur eine Stunde Zeit, so konnte ich nicht zu viel einkaufen. Anschliessend fuhren wir zum Calgary Tower, wo wir (Sue, Erin, Katie, Jamie, Robin und ich) einen Brunch assen. Das Essen war sehr gut und zudem hatten wir eine wunderschoene Aussicht. Es hatte in der Nacht geschneit und Calgary war weiss. Nachdem Brunch fuhren Sue und ich nach Hause um unser Gebaeck bereit zu machen. Robin und Katie hatten Besammlung, da beide am Nachmittag ein Spiel hatten. Um 14.30 begann das Spiel von Katie. Sue und ich sahen ein Drittel von Katie's Spiel und anschliessend fuhren wir zu einem anderen Eisstadium um Robin's Spiel zu sehen. Erin und Jamie waren bereits bei diesem Spiel. Robin spielte sehr gut, er machte auch ein Goal. Nach seinem Tor machte er fuer uns eine kleine Show auf dem Eis, da wir ihm gesagt hatten, er soll doch etwas machen. Leider, wir konnten es fast nicht glauben, bekam er fuer diese Tat eine zehn Minuten Strafe. Nach dem Sieg der Schweden fuhren Sue und ich nach Hause um das Gepaeck fertig zu machen. Wir fuhren mit dem Gepaeck zur Eroeffnungszeremonie. Leider konnten wir nur 15 Minuten mitverfolgen, da wir anschliessend zum Flughafen fuhren. Ich verabschiedete mich von Erin und Robin, da ich sie nicht mehr sehen werde, wenn ich von der USA zuruek kommen werde. Natuerlich verabschiedeten wir uns auch von den anderen. Kurz nach 20 Uhr trafen wir im Flughafen ein und eine Stunde spaeter flogen wir nach Winnipeg. Der Flug dauerte zwei Stunden und zudem hatten wir eine Zeitverschiebung von einer Stunde. Wir kamen etwas nach Mitternacht in Winnipeg an und holten das gemietete Auto ab. Kurz vor 1 Uhr am Morgen des 27. Dezember's fuhren wir Richtung Grand Forks (USA). Die Autofahrt dauerte etwas mehr als zwei Stunden. Zudem musste ich am Zoll noch ein Besuchervisum eroeffnen und dies verzoegerte unsere Fahrt. Um 4 Uhr am Morgen kamen wir in Grand Forks bei unserem Hotel an. Wir waren sehr muede und gingen sofort zu Bett. Dies war nun ein sehr langer Bericht. Der naechste Bericht wird von North Dakota sein. Ich wuensche euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2005. Liebe Gruesse |
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