Bericht 15 vom 23. Dezember 2004

  Hallo Zusammen

So endlich sind meine Pruefungen vorbei und ich kann mir Zeit nehmen um die Bericht zu schreiben und die Fotos zu beschriften.

Vom 22. bis am 25. November war nichts spezielles geschehen. Ich ging zur Schule, nach der Schule ging ich joggen und anschliessend machte Hausaufgaben.
Am Freitag den 26. November erledigte ich nach der Schule noch diverse Einkaeufe in der Stadt und ging anschliessend nach Hause. Ich backte am spaeteren Abend noch zwei Zoepfe. Einen fuer meine Familie und einen fuer Elsbeth (eine Schweizerin, die nach Kanada ausgewandert ist). Sie stellte mir das Fondue-Geschirr zur Verfuegung, als wir bei Crystal den Fondue-Abend hatten. Nach dem Backen genoss ich noch ein Bad im Hottub.

Am Samstag den 27. November traf ich mich mit Elsbeth und ich gab ihr den Zopf. Anschliessend gingen wir noch zusammen einen Bagel essen. Jeden zweiten Samstag kommen zwei Putzfrauen zu uns und machen das ganze Haus sauber. Eine Putzfrau, Susanna, war 16 Jahre bei meiner Familie ein Nani. Sie schaute zu den Kinder und machte den Haushalt. Beide Frauen sind sehr lieb und sie kommen von den Philippinen. Am Nachmittag war lernen auf dem Programm und natuerlich durfte meine Jogging-Tour auch nicht fehlen. Es hatte am Morgen geschneit und am Nachmittag war es wunderschoen zum Joggen. Zudem sah ich mir noch einen Film an um mein Listening zu verbessern.

Am Sonntag gingen die Familie und ich zum Brunchen in den Heritage-Park. Dies ist ein ein Dorf vom Mittelalter. In einigen Gebaeuden kann man etwas Kaufen und einige kann man nur besichtigen. Im Restaurant nahmen wir einen kanadischen Brunch ein. Es war auch traumhaftes Wetter und wir konnten die Rocky Mountains sehen. Der Rest des Sonntags verbrachte ich mit lernen.

Am Mittwoch war bereits der 1. Dezember. Die Zeit vergeht einfach im Flug. Nach der Schule ging ich eine Skibrille kaufen, damit ich ready bin zum Skifahren, da ich nach meinen Pruefungen zwei Tage Skifahren gehen werde.

Am Donnerstag war wieder joggen angesagt und da ich jetzt meistens im Quaertier joggen gehe, da es zu dunkel ist im Park, sehe ich ab und zu grosse weisse Hasen.

Am Freitag 3. Dezember fuhr ich mit Sue und Katie nach Edmonton. Edmonton ist ungefaehr 3 Stunden von Calgary entfernt. Am Freitagabend sahen wir ein Hockeyspiel in Edmonton. Es spielte die AHL (American Hockey League), diese Liga ist von der Staerkeklasse unmittelbar nach der NHL. Anschliessend fuhren wir zum Bruder von Sue. Der Bruder wohnt mit seiner Familie in Edmonton und wir konnten bei ihnen uebernachten.

Am Samstagmorgen schlief ich aus und Katie hat ihre Examen. Dies war eben auch der Grund warum wir nach Edmonton fuhren. Nach dem Fruehstueck genoss ich die Tanzvorfuehrung der Tochter des Bruders. Sie macht Ballet, Jazz und Steppen. Der Knabe spielt Bastketball. Zudem spielen beide Kinder Klavier. Nach den Pruefungen von Katie gingen Katie und ich in die West Edmonton Mall. Dies ist das groesste Einkaufszentrum der Welt. Es hat in desem Einkaufszentrum sogar ein Hotel, eine Minigolfanlage, ein Wasserpark, mehrere Kinos und sogar eine Eisbahn. Am Nachmittag um vier Uhr fuhren wir nach Calgary zurueck. Es war nicht eine lustige fahrt, da es schneite. Wir sahen mehrere Unfaelle auf der Strasse und in den Graeben sahen wir einige Autos. Links und rechts neben den Highway's hat es meistens Graeben. Wir kamen schlussendlich gut in Calgary an und Katie hatte noch ein Eishockeyspiel. Glenn, Sue und ich gingen noch an ein Eishockeyspiel der Calgary Hitmen's.

Am Sonntagmorgen war alles dick verschneit, so schoen, die Temperaturen sanken bis -15 Grad. Zum Gluck fand ich am Samstag in Edmonton gute Winterschuhe, diese konnte ich am Sonntag gut gebrauchen. Ich erledigte meine Hausaufgaben, lernte viel und am Nachmittag ging ich bereits wieder an ein Hitmen Spiel. Dies war ein ganz spezielles Spiel, es hiess Teddybaeren-Spiel. Als die Hitmen's das erste Tor erziehlt hatten, warfen alle Zuschauer Teddybaeren und andere Plueschtiere auf das Eis. Das Eis war praktisch ganz zugedeckt mit Plueschtieren. Es waren rund 13'000 Stuck, sagten die Organisatoren am Ende des Spieles. Diese Plueschtiere werden alle den Spitaelern, vorallem den Kinderspitaelern, gegeben. Ich fand dies eine sehr gute Idee.

Bereits war wieder Montag und meine letzte Schulwoche begann.

Am Dienstag den 7. Dezember ging ich mit ein paar Klassenkameraden auf den Calgary Tower. Die Aussicht war wunderschoen. Es sah schoen aus, da ganz Calgary leicht verschneit war.
Die letzte Schulwoche ging schnell vorbei und es war bereits Donnerstag. Am Donnerstagabend gingen einige von der Schule ins Cowboys um den Schulabschluss zu feiern. Diesmal trug ich einen Cowboyhut. Wir hatten es lustig, es war jedoch schade, dass nicht so viele Schuelerinnen und Schueler von unserer Schule dort waren.

Am Freitag den 10. Dezember hatten wir eigentlich schon keine Schule mehr. Alle Schuelerinnen und Schueler der First Klasse gingen mit den Lehrerinnen Fruehstuecken. Wir hatten ein super Fruehstuek in einem guten Hotel-Restaurant. Anschliessend liefen wir zur Graduation-Party. An diesem Anlass werden allen Schuelerinnen und Schuelern, die die Schule verlassen, ein Zertifikat uebergeben. Fuer unsere Klasse war es ein wenig speziell, da wir ja die naechste Woche noch unsere Pruefungen hatten. Fast die ganze Klasse traf sich wiederum zum Nachtessen in der Stadt und wir genossen den Abend. Nach dem Nachtessen ging ich mit ein paar Klassenkameraden noch einmal auf den Calgary Tower. Es windete sehr stark und man konnte es auf dem Turm sehr gut spuehren.

Dieses Wochenende war das letzte Wochenende vor meinen Pruefungen. In diesem Fall war lernen, lernen und noch einmal lernen angesagt.

Dies war nun bereits mein fuenfter Bericht von Calgary. Der naechste Bericht folgt nach Weihnachten. Ich wuensche euch in diesem Fall allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Gruesse
Sabine

Bilder

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