Bericht 14 vom 24. November 2004 |
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Hallo Zusammen Am Montag 1. November brachten Sandra und ich die kleinen 'pumpkin pies', welche wir am Samstag gemacht hatten, in die Schule. Wiederum hatten alle eine Riesenfreude und ich werde bald als 'Backmeister' angesprochen. Es macht mir jedoch auch grossen Spass und an manchen Wochenenden nehme ich mir die Zeit zum Backen. Diese Woche unternahm ich nichts Spezielles. Es war lernen, lernen und noch einmal lernen angesagt. Die Haelfte der Schulzeit war bereits vorbei und die Abschlusspruefungen rueckten naeher. Am Freitag 5. November ging ich nach der Schule ins Glenbow Museum. Dis ist ein sehr bekanntes Museum in Calgary. Anschliessend betrachteten Rahel (eine Schweizerin aus meiner Klasse)und ich die wunderschoene Aussicht auf dem Calgary Tower. Wir konnten zwar nicht alle Berge sehen, aber es war diesmal schon viel schoeneres Wetter als letztes mal. Als ich zu Hause ankam, war es bereits 17.00 Uhr. Um 18.30 Uhr fuhren Katie, Jamie und ich zum Saddledome um ein Eishockey-Spiel der Calgary Hitmen's zu sehen. Sandra (eine Schweizerin aus meiner Klasse) kam mit dem C-Train zum Saddledome. Wir vier sahen uns das Spiel zusammen an. Am Samstag hatte ich einmal nicht ausgeschlafen, damit ich diesen Tag voll nutzen konnte. Ich lernte viel und am Abend ging ich mit Sandra, Rahel, Rafael und Sara (eine Schweizerin, die in die selbe Schule geht wie ich) an einen Fondue-Abend. Es waren ungefaehr 150 Leute in diesem Saal und die meisten waren Schweizer und Schweizerinnen, die nach Kanada ausgewandert sind. Es war ein unterhaltsamer Abend. Es gab auch noch Musik zum Tanzen, ganz moderne Musik sogar. Am spaeteren Abend jodelten noch einige, eben typisch Schweizerisch. Nun war dieser Tag auch schon wieder vorbei. An diesem Sonntag war wieder ein bisschen telefonieren angesagt. Zudem ging ich joggen, lernte und backte feine Volkornbroetchen. Das Brot in Kanada ist nie so gut wie in der Schweiz. Sie kennen eigentlich nur Toastbrot und dies ist so........., ihr versteht mich sicher. Am Montag 8. November war wieder Schule angesagt. Ich nahm natuerlich die Broetchen mit und alle hatten wieder eine Riesenfreude. Nun wurde ich zum Ober-Baecker gekroent. Ich werde bestimmt noch einmal backen, da ich noch einige Kilogramme Vollkornmehl habe. Hier gibt es eben nicht so kleine Packungen (1 kg) wie in der Schweiz, ich musste gleich 5 kg Mehl kaufen. Am Dienstag und Mittwoch unternahm ich nichts Spezielles, denn jetzt lerne ich wirklich ganz fleissig jeden Abend. Am Donnerstag war 'Remembrance Day', dies ist der Erinnerungstag, wo man an die Leute denkt, welche im Krieg (z.B. 1. und 2. Weltkrieg, Krieg in Korea) ums Leben gekommen sind. Fast alle Leute trugen rote Stoff-Mohnblumen an der Jacke. Zudem gab es spezielle Muenzen, welche eine Mohnblume als Symbol hatten. An diesem Tag war auch Schulfrei und ich genoss diesen freien Tag unter der Woche. Zudem kamen Sue und Glenn von ihren Ferien zurueck. Sie besuchten die aelteste Tochter in London (CAN) fuer fast eine Woche. Am 12. November ging ich nach der Schule mit Sue in die Costco, dies ist ein aehnlicher Laden wie die Protega in der Schweiz. Ich kaufte alle Zutaten fuer ein Fondue, fuer 15 Personen, ein. Am Samstag war ein Fondue-Essen mit der ganzen Klasse angesagt. Um 18.00 Uhr traf ich Sara, Sandra, Arturo (von Mexiko, er besucht auch die gleiche Schule wie ich), Kim, Phil (beide von Korea, sie besuchen auch die gleiche Schule wie ich) und noch zwei weitere Schulkollegen/-innen von Sara. Wir feierten den Abschied von Sara, sie flog am Samstag zurueck in die Schweiz. Zudem feierten wir Arturo's Geburtstag. Kim und Phil bereiteten koreanisches Essen vor und ich brachte noch eine Pizza und Kuerbiscremesuppe. Wir hatten es sehr lustig und genossen diesen Abend in vollen Zuegen. Bereits war Samstagmorgen, ich schlief aus und machte ein wenig Hausaufgaben. Zudem ging ich noch joggen und anschliessend bereitet ich alle Sachen vor fuer das Fondue-Essen. Ich packte meinen grossen Koffer mit allen Esswaren. Zudem hatte ich noch zwei Taschen mit je einem Fonduegeschirr und einen Rucksack mit meinen persoehnlichen Sachen. Man haette meinen koennen, ich verreise fuer laengere Zeit. Als ich nach 1.5 Stunden, Zug und Bus fahren, bei dem Haus der Lehrerin ankam, war ich sehr froh, den das ganze Gepaeck war sehr schwer. Der Fondue-Abend war bei Crystal, dies ist unserer vormittags Lehrerin. Zudem kam auch noch Jacqueline, dies ist unsere nachmittags Lehrerin. Wir waren fast alle von unserer Klasse, nur drei konnten leider nicht kommen. Es war ein super Abend und die Lehrerinnen wie auch die anderen Schueler/-innen aus Korea, Japan und Spanien hatten eine Riesenfreude. Einige assen zum ersten Mal Fondue. Nach diesem angenehmen Abend konnte ich bei der Familie von Sandra uebernachten, da sie in der naehe von der Lehrerin wohnt. Am Sonntag gingen Sandra und ich in ein Shoppingcenter, dass in der naehe von ihr war und anschliessend machte ich mich wieder auf den Heimweg. Nun war bereits Sonntagabend und ich liess das Wochenende ausklingen. Die Wochen vergehen wie im Flug, es geht alles so schnell vorbei. Am Dienstag ging ich wieder einmal im Fish Creek Park joggen. In diesem Provincial Park sehe ich ab und zu Rehe. Diesmal sah ich vier Weibchen und ein Maennchen. Ich liebe es Tier in der Natur zu sehen, es ist einfach wunderschoen. Bereits war wieder Freitag und wir konnten Takashi's (er kommt von Japan und geht in die selbe Klasse wie ich) Geburtstag feiern. Wir gingen nach der Schule in das Restaurant 'The old spaghetti factory' und genossen ein gemeinsames Mittagessen. Alle Kellner/-innen sangen, unmittelbar vor dem Dessert, an unserem Tisch 'Happy Birthday' fuer Takashi. Sandra und ich besuchten nach dem Mittagessen noch einen Weihnachtsmarkt. Der spaetere Nachmittag und der Abend verbrachte ich mit lernen. Am Samstag 20. November war die Santa Claus Parade in Calgary. Es war eine Schulaktivitaet und wir trafen uns bereits um 10.00 Uhr vor der Schule. Wir gingen zusammen Fruehstueck essen. Es gab vor der 'Banker Hall' Pan Cakes mit Maple-Sirup, Wuerstchen und Kaffee. Um 12.00 Uhr startete die Santa Claus Parade. Fuer mich war diese Parade eher wie ein Werbeumzug mit Fasnacht vermischt. Es hatte viele verschiedene Gruppen (z.B. Turnvereine, Gruppen von anderen Kulturen, Gruppen, die einen Einkaufsladen vertraten, etc.) die am Umzug teilnahmen. Der Umzug dauerte rund 40 Minuten. Sandra, Rafael und ich verpflegten uns anschliessend bei Tim Hortons. Ich liebe Bagles mit Philadelphia. Am liebsten moechte ich mit Claudine in der Schweiz einen Tim Hortons eroeffnen. Ich weiss bereits jetzt, dass ich ihn vermissen werde, wenn ich wieder in der Schweiz bin. Der Rest des Tages verbrachte ich mit lernen und joggen. Diesmal sah ich beim Joggen einen grossen weissen Hasen in einem Quartier. Der Sonntag war schnell vorbei gegangen mit Lernen und Telefonieren. Leider muss ich euch noch mitteilen, dass ich vor meinen Abschlusspruefungen keine Zeit mehr finde kann um die Fotos zu bearbeiten. Ich werde diese Arbeit jedoch nach meinen Pruefungen in Angriff nehmen. Ich hoffe, ihr koennt mich verstehen und danke euch fuer das Verstaendnis. Die Pruefungen werden Mitte Dezember vorbei sein. Liebe Gruesse und bis zum naechsten Bericht. Sabine |
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