Bericht 10 vom 18. Oktober 2004 |
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Hallo Zusammen
Sorry, Sorry und noch einmal Sorry, dass dieser Bericht mit so viel Verspaetung kommt. Die Schule hat angefangen und ich hatte einfach keine Zeit. Nach einer kuerzeren Zugfahrt von rund 4.5 Stunden waren wir in Halifax angekommen. Edward (habe ich am Bahnhof in Winnipeg kennengelernt) kam Roy und mich am Bahnhof mit dem Auto abholen. Zudem begegneten wir am Bahnhof noch Cam. Cam kommt von Australien, Roy hatte ihn in Quebec kennengelernt. Edward gab ihm noch seine Telefonnummer, damit er allenfalls die naechsten Tage mit uns verbringen koennte. Edward machte mit uns noch eine kleine Stadtrundfahrt. Wir gingen unteranderem auf den Citadel Hill. Von diesem Ort sieht man die Stadt wie auch der Hafen von Halifax. Wir genossen eine wunderschoene Aussicht bei Sonnenschein. Anschliessend fuhren wir zum Edward. Er wohnt an einem See, etwa eine halbe Stunde von Halifx Downtown entfernt, in einer Cottage. Ich kam and diesem Ort an und glaubte es kaum, es war ein Traum. Die naechste Cottage war etwa 50-100 Meter entfernt. Die Cottage war wirklich gerade am See. Es war einfach Natur. Die Cottage hatte zwei Schlafraeume, klein aber fein, ein Wohnzimmer mit einem Chemine und eine Kueche. Kein WC? Nein wirklich nicht, es gab ein sogenantes 'Plumsklohaeuschen' etwas weiter weg vom Haus. Zudem gab es auch keine Dusche und kein warm Wasser. Duschen konnten wir jeweils bei einem Kollegen von Edward. Andy, sein Name, wohnte in einer Wohnung in der Stadt Halifax. Um das Geschirr zu reinigen mussten wir zuerst Wasser kochen. Doch es war so eine gemuetliche Atmosphaere. Ja, wie gesagt, wir waren bei der Cottage angekommen und hatten unsere schweren Rucksaecke deponiert. Andy war auch dort und wir kochten uns etwas Feines. Es gab Lachs, Salat, Mais und sonst noch ein Gemuese. Zu Beginn gab es eine chinesische Suppe und zum Dessert Blaubeerenkuchen. Es war so gemuehtlich, wir assen auf der Veranda und genossen die Ruhe. Nach dem Abendessen spazierten wir noch zum Onkel von Edward, er wohnt 7 Cottage's entfernt von ihm. Der Rueckweg genossen wir auf dem Ruderboot. Der Himmel war voll von Sternen und es war einfach .... unbeschreiblich. Wir schauten noch ein bisschen Eishockey am Fernseher und gingen schlafen. Am 12. September sind wir (Andy, Edward, Cam, Roy und ich) mit dem Jeep
von Andy nach Lunenburg gefahren. Zudem kam ich in Genuss von meinem ersten
Cappucino French Vanilla bei Tim Hortons. Tim Hortons ist eine riesige
FastFood Kette in Kanada und bekannt zum Kaffee trinken. Wir wollten in
Lunenburg auf das Segelboot 'Bluenose II' doch leider war alles ausgebucht.
Wir betrachteten Lunenburg und fuhren anschliessend nach New Germany, dies
war im Landesinneren. Ein anderer Kollege von Edward hat dort eine BIO Farm.
Am spaeteren Nachmittag fuhren wir nach Peggys Cove. Auf dem Weg konnten wir
bereits den Sonnenuntergang geniessen und als wir bei diesem bekannten
Leuchturm ankamen, genossen wir noch das Ende des Sonnenunterganges. Wir
fuhren auch noch zur Gedenkstelle des Swissairabsturzes vom 2. September
1998. Das Abendessen nahmen wir in einem Restaurant in Peggys Cove ein. Auf
dem Rasen vor der Cottage spielten wir noch 'Kricker' zum Abschluss des
Abends. Am 14. September fuhren Roy, Cam und ich nach Cape Breton Island, dies
gehoert auch zur Provinz Nova Scotia. Es stand eine lange Autofahrt bevor
uns. Wir konnten das Auto fuer die naechsten zwei Tage von Edward benutzen.
Nach sechs Stunden Autofahrt waren wir in Cheticamp, nur kurz vor dem
Nationalpark von Cape Breton, angekommen. Wir mieteten eine 1-Zimmerwohnung
fuer eine Nacht. Zum Nachtessen verzerrten Roy und ich je einen Lobster.
Dies war ausserordentlich interessant zum Essen und es war sehr fein. Nach
dem Abendessen gingen wir noch in eine Bar und sahen uns den Eishockeyfinal
an. Kanada wurde erneut Weltmeister. Ja, nun war auch bei mir einpacken angesagt. Der 16. September war mein letzter Tag meiner Reise quer durch Kanada. Am Morgen fuhr ich mit Edward zu Andy, wo ich noch einmal eine Dusche genoss. Anschliessend packte ich mein Rucksack und ich hatte schon ein bisschen ein kommisches Gefuehl. Zum letzten Mal der Rucksack packen. Andy lud mich noch zum Mittagessen ein, wir assen Mexikanisch. Um 14.10 Uhr waere mein Bus zum Flughafen gefahren, doch leider verpassten wir ihn und so brachte mich Andy noch zum Flughafen. Ich verabschiedete mich von ihm, was mir nicht gerade einfach fiel, da wir wirklich eine tolle Zeit miteinander verbracht hatten. Um 16.45 startete mein Flugzeug nach Calgary. Der Flug dauerte rund 6 Stunden und ich hatte wiederum eine Zeitverschiebung. Diesmal musste ich die Uhr drei Stunden zuruek stellen. In Toronto hatte ich eine kurzen Aufenthalt und von Toronto nach Calgary dauerte der Flug noch 4 Stunden. Dies war mein letzter Bericht von der Reise quer durch Kanada. Liebe Gruesse |
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