Bericht 7 vom 8. September 2004

  Hallo Zaemmae

Mein Bericht von Montreal folgt bereits. Nach nur einer Stunde und 45 Minuten Zugfahrt kamen wir in Montreal an. Wir konnten bei Binh An (lernten wir in Tofino kennen und ich war mit ihr bereits in Jasper und in Winnipeg) und ihrem Freund wohnen. Nach der Ankunft nahmen wir die Metro bis in die naehe ihrer Wohnung. Bei der Metrostation `Côte-des-neiges` kam uns Binh An abholen und wir gingen zusammen zu ihrer Wohnung. Es war eine schoene franzoesische 2-Zimmer-Wohnung. Wir schliefen im Wohnzimmer, aber es war sehr gemuetlich. Am Nachmittag machten wir eine Velo-Tour mit David (Freund von Binh An). Wir fuhren zu verschiedenen Aussichtspunkten, wo wir die Stadt Montreal sehr gut sahen. Einer der hoechsten Punkte von Montreal ist der Mont-Royal, das ist fuer uns Schweizer, ein kleiner Huegel. Die Aussicht war jedoch super und das Wetter war traumhaft. Gegen 17.00 Uhr trafen wir Binh An in der Stadt und wir schlenderten durch die Quartiere von Montreal. Ganz typisch fuer Montreal sind die Haeuser mit den Treppen ausserhalb des Hauses. Am Abend assen wir in einem Restaurant Aethiopisch. Ich hatte noch nie zuvor Aethiopisch gegessen, es war jedoch sehr genussvoll. Alle assen aus demselben Teller und man benoetigte kein Besteck. Das Fleisch, der Fisch und der Salat wurde wie mit Brotrollen, Brottplaetzchen vom Teller genommen und in den Mund gesteckt.

Am 3. September zeigte uns Binh An die Region in der sie wohnte. Wir besuchten auch eine Kath. Kirche, sie war sehr gross und hatte sogar eine Rolltreppe fuer in einen Saal, der noch einen Stock hoeher war. Ausserhalb der Kirche wurde der Kreuzweg von Jesus dargestellt. Anschliessend genossen wir noch ein kaltes Kaffee in einem schoenen Restaurant. Gegen 17.00 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg fuer in die Stadt. Wir wollten einen Film ansehen. In Montreal war gerade Film-Festival, dies war wie Openair-Kino, nur war es kostenlos. Doch Binh An hatte das falsche Datum im Kopf und so schlenderten wir durch die Chinatown, wo wir das Abendessen einnahmen. Anschliessend spazierten wir noch durch die Altstadt und assen einen `Queue de Castor` zum Dessert. Um 22.30 Uhr sahen wir dann doch noch einen Film im Openair-Kino.  Nach diesem Film war noch eine halbstuendige Velofahrt nach Hause angesagt.

Der zweite ganze Tag in Montreal war bereits der 4. September, die Zeit geht wirklich schnell vorbei. Roy und ich beschlossen, diesen Tag alleine zu verbringen, so dass Binh An und David nicht immer unsere Guides spielen muessen. Wir kauften eine Tageskarte der Metro und gingen zuerst zum Olympiastation. Anschliessend fuhren wir mit der Metro auf die Insel von Montreal. Diese Insel war sehr schoen zum Spazieren und man sah die Skyline von Montreal. Gegen 16.00 Uhr fuhren wir in die Shoppingstreet und ich kaufte mir ein T-Shirt (es sollte im Rucksack noch platz haben). Zudem assen wir ein `Smoked meat sandwich` (Spezialitaet von Montreal), dies war ein Sandwich mit ein wenig Brot und ganz viel Fleisch. Zum Abendessen genoss ich `Poutine` (eine Spezialitaet der Provinz Québec), dies sind Pommes Frites, Kaese und eine Art Bratsauce. Ja es war ein bisschen ein ungesunder Tag, aber sonst achte ich auf das Essen. Am Abend spaet gingen Roy und ich noch in den Ausgang. Die Disco hiess Living und war wirklich noch gut. Wir genossen es wieder einmal das Tanzbein zu schwingen.

An diesem Tag war Relaxtag angesagt, wieder einmal ausschlafen, E-Mail lesen und telefonieren. Am Abend kochten Roy und ich etwas typisch Schweizerisches `Aelplermakaronen und Apfelmuss`. Zum Dessert gab es etwas typisch Kanadisches `Maple-Fondu`. Man duenkelte verschiedene Fruechte im Maplesirup mit Rahm. Es war ein sehr gemuetlicher Abend und wir hatten es wirklich gut. Zum Abschluss sahen wir noch einen Film von der Provinz Québec.

Schon wieder war einpacken angesagt und die Zugfahrt ging nach Québec.

Liebe Gruesse und alles Gute.
Sabine

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